07.06.2017 - Isle of Mull / Iona
Der zweite Tag begann um 6 Uhr früh
mit Frühstück um halb 7. Wir hatten gerade genügend Zeit um etwas
kleines zu Essen und Zähne zu putzen und schon ging es weiter. Nach
7 mussten wir nämlich bei unserer Fähre sein für unsere Überfahrt
zur Insel Mull. Die Fähre war recht gross da auch mehrere Busse und
Autos mit geladen waren. Da wir auch unverschämt schönes Wetter
bestellt hatten war die See ganz ruhig und die Überfahrt extrem
angenehm. Auf dem obersten Deck windete es zwar extrem aber die
Aussicht war einfach so schön. Ich habe jetzt keine Haare mehr nur
noch Strähnen und ein Vogelnest. Nach einer Stunde waren wir in
Craignure angekommen und fanden unseren Van sehr schnell. Die Insel
Mull ist unglaublich schön. Insgesamt leben an die 20'000 Menschen
auf der Insel aber sie ist so dünn besiedelt dass es so aussieht als
ob nur Schafe dort leben würden. Wir fuhren ein und halb Stunden
durch die Idylle bis nach Fionnphort um von dort die Fähre nach Iona
zu nehmen. Nach Iona nahmen wir unser Auto nicht mit da die Insel so
klein ist, dass man sie locker zu Fuss besichtigen kann.
Iona war im 6ten Jahrhundert die erste
Insel von Schottland die missioniert wurde. Von dort aus wurde ganz
Schottland innert weniger Jahre missioniert. Die Insel wurde von
Columba und seinen 12 Anhängern bewohnt und die Abtei erbaut. Die
Abtei wurde mehrere male zerstört und wieder aufgebaut ist aber nun
renoviert und gut erhalten und immer noch in Gebrauch. Da Iona für
Schottland der Startpunkt des Christentums war, ist es noch heute ein
Pilgerort für Gläubige.
Die Abbey war auch das erste das wir
auf der Insel uns anschauten. Wir bekamen kleine Geräte, die wie
Walkie Talkies aussehen. Man spricht allerdings nicht rein sondern
kann während der Besichtigung Nummern eingeben und ans Ohr halten.
Ein Audioguide, der wie ein Telefon aussieht.
Nach der informativen Tour gingen wir
wieder zurück zum Hafen und assen etwas zu Mittag.
Danach hatten wir immer noch genügend
Zeit zum runter an einen Strand zu gehen. Der Sandeel Strand ist echt
unglaublich schön und liegt direkt hinter einer Schafweide...in
Schottland liegt alles hinter einer Schafweide!
Nach einer Weile liefen wir wieder zurück zum Hafen und warteten gemütlich auf die nächste Fähre. Papa und ich badeten noch unsere Füsse im Meer. Das war so schön erfrischend dass dafür danach unsere Füsse für 2 Stunden warm waren.
Nach einer Weile liefen wir wieder zurück zum Hafen und warteten gemütlich auf die nächste Fähre. Papa und ich badeten noch unsere Füsse im Meer. Das war so schön erfrischend dass dafür danach unsere Füsse für 2 Stunden warm waren.
Auch die Rückfahrt nach Craignure war langsam und angenehm. Connie hielt sich an ihr Versprechen mal langsamer zu fahren. Sie liess zwar demonstrativ viel Autos an uns vorbei aber das war uns so ziemlich egal. Ich habe es ausgerechnet. Insgesamt waren wir nur zirka 15 Minuten langsamer als andere Autofahrer.
Die Fahrt mit der Fähre zurück nach Oban war genauso schön und ruhig wie die Hinfahrt und kurz vor 6 waren wir wieder in unserem Hotel. Zum Abendessen wählte ich heute einen Spargel-Quiche, Kartoffelstock mit Hackfleisch und Birnen/Blaubeeren- Crumble. Alles super lecker.
Nach dem Abendessen rollten wir uns noch einmal für eine Stunde aus dem Hotel um das Mausoleum zu besichtigen dass über der Stadt steht. Das ganze darf man zwar nicht wirklich Mausoleum nennen, da es nie ganz fertig gebaut wurde. Begonnen wurde der Bau von MacCaig um die Wirtschaft in Oban anzukurbeln. Nach seinem Tod wollten seine Erben allerdings nicht mehr mehr in das Gebäude investieren, so wurde das Gebäude nie ganz fertig gestellt. Unglaublich schön anzusehen war es trotzdem und die Aussicht herrlich.
Ein paar gälische Worte zum erinnern:
Glen = Tal
Mor = Gross (Kilmor = grosse Kirche)
Ben = Berg


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