11.06.2017 - Shetland Isles

„Good morning ladies and gentleman. We'd like to inform you that the breakfast buffet is now open. We will be arriving in Lerwick at 6:30....“
Auf der Fähre hätten wir keinen Wecker stellen brauchen. Der Kapitän hat uns so schön geweckt.
Heil und munter kamen wir somit in Lerwick auf den Shetland Inseln an. Lerwick bedeutet wortwörtlich übersetzt „Matsch Bucht“. Besonders viel hat man in dem Fall nicht unbedingt von Lerwick zu Beginn gehalten. Wir fuhren noch keine 15 Minuten, da mussten wir einen kurzen Halt einlegen um Ponys zu fotografieren. Kaum standen wir bei denen am Zaum kam das eine davon ganz brav auf uns zu. Deswegen ist Papa auch davon überzeugt, dass diese Ponys von der Gemeinde bezahlt werden um Touristen eine Freude zu machen. Schliesslich ist es ein muss Shetland Ponys auf Shetland zu suchen!
Unser nächster Halt war ein Aussichtspunkt von dem aus man eine schöne Aussicht auf die Insel Mousa hatte. Nach einer etwas längeren Fahrt waren wir an einem wunderschönen Strand mit Blick auf die Ninian Inseln. Papa und ich badeten noch unsere Füsse in dem kühlen Wasser.
Wegen Iris' Handy wurden wir von einem Auto überholt. Das passte Connie überhaupt nicht. Wir anderen waren nur froh für Iris, dass ihr Handy wieder da war. Nach ein paar Minuten hielten wir sowieso wieder an für Robben! Robben!! Leider waren wir etwas weit von ihnen entfernt sodass sie auf meinen Fotos wie kleine Silberfische aussehen. Aber sie waren da und hopsten niedlich herum.
Nachdem wir alle glücklich waren Robben gesehen zu haben, gingen wir ins Shetland Crofthouse Museum. Das Museum ist ein altes Haus das um zirka 1880 erbaut wurde und ist noch immer in sehr gutem Zustand. Es hat noch viele Alltagsgegenstände und es wir noch heute geheizt wie früher. Es war eine super freundliche Frau in dem Haus die uns vieles über die Lebensweise des Jahrhunderts erzählte.
Auf dem Weg zu unserem nächsten Stopp, dem Jarlhof, fuhren wir quer über eine Flughafen Landebahn. Da die Insel sowohl von der Nordsee wie auch vom Atlantik umgeben ist, ist diese Landebahn die einzige auf der Welt die von der Nordsee zum Atlantik führt.
Auf dem Jarlhof konnte man noch einmal ältere Gebäuderuinen ansehen. Wir hatten allerdings eher Hunger und futterten einiger unserer Kekse auf dem Parkplatz bevor es weiter ging zum Vogelreservoir. Unser Hauptziel in diesem Reservoir waren die Puffins, die Papageien-Fischer. Und zu meiner unendlichen Freude fanden wir viele davon. Man sind die kleinen Vögel süss!! Ich stand für zirka 25 Minuten einfach still an der Klippe und starrte sie an. Am Ende spürte ich beinahe meine Ohren nicht mehr aber sie waren es so wert!
Das Reservoir war zwar gratis aber für Patricia kostete es den Handy-Bildschirm...zu viel Vogel-Enthusiasmus führe zu einem frühzeitigen Tod des Bildschirms.
Wir fuhren zurück nach Lerwick und versuchte dort im Museums Café was Essbares zu finden. Nach 3 Uhr hatte es leider kein Lunchmenü mehr also nahm ich ein Scones. Die anderen hingegen tranken etwas. Papa zog mit seinem Pokemon Go spiel los und Mama und Patricia suchten im nächsten Café nach Sandwichs...die armen endeten am Ende mit einer Pringles Rolle. Nicht wirklich Sandwich aber es muss jetzt bis Abends reichen.
Bevor wir wieder auf die Fähre fuhren, fuhren wir noch nach Scalloway, der ehemaligen Hauptstadt Shetlands. Das Schloss, das dort in der Bucht steht, war aber leider bereits geschlossen gewesen. Also rasten wir wieder zurück nach Lerwick. Connie ist es schlicht und einfach nicht möglich hintre einem Auto normal hinter her zu fahren. Sobald ein Auto vor ihr fährt muss sie dem so dicht auffahren, dass vielleicht noch 3 Meter Abstand besteht. Im besten Fall. Auf diesen Strassen war es immerhin recht einfach einige Autos zu überholen aber dennoch rasen wir die ganze Zeit unnötig in der Gegend herum. Lustigerweise fährt sie am anständigsten wenn sie kein Auto vor sich hat.
Nachdem wir wieder am Hafen waren, natürlich zu früh damit sie ja die erste ist, die auf die Fähre fahren kann, warteten wir noch ein bisschen bis wir wieder an Bord gehen konnten.
Wir hatten eine kurze Pause in der Kabine bevor es Essen auf der Fähre gab.
Nach dem Essen vielen Mama und ich ins Food-Koma. Ich versuchte mein Hörbuch zu hören, schlief dabei aber einfach die ganze Zeit ein. Gegen 10 Uhr gab ich auf und ging ganz ins Bett.
Weitere nicht Englische Wörter:
Cunning = König
Broch = Turm
Ton = Stadt
Jarl = Earl


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