04.09.23 : 7 hells







Den Montag hatten wir ganz passend einer Touristenatteaktion gewidmet, die sich "die sieben Höllen" nennt. Es war nämlich wieder 34 Grad heiss. Also der perfekte Tag um beinahe 100 gradige heisse Quellen zu besichtigen. Diese Quellen kann man alle nur anschauen da sie zum baden viel zu heiss sind.


Nach unserem Frühstück im Hotel gingen wir wieder zum Bahnhof. Dort gingen wir gleich bei der Touristeninfo nachfragen, wie wir am besten zu dieser Tour kommen. Wir hatten einen Italiener, der uns mit zig Karten ausstattete und uns noch Tipps für Onsen für den nächsten Tag gab.
2 weitere Angestellte von der Touristeninfo wollten uns noch anwerben für Onsen-kochen am nächsten Tag. Aber da wie geplant hatten, das bereits am heutigen Tag zu machen, konnten wir ihnen scjlecht zusagen.

Es war eine kurze Busfahrt bis zim Start der sieben Höllen.
Wir bekamen ein Ticketbuch für alle Onsen und eine Stempelkarte, die wir natürlich fleissig sammelten.
Die ersten 5 Höllen sind recht nahe beieinander. Alle sahen ein bisschen anderst aus. Entweder sehr weiss/blau, rot dampfend oder kochender Schlamm. Auch das umliegende Gartenareal war überall sehr schön gestaltet. Einzig die Krokodile passten nicht wirklich ins Konzept....höchstens ins Konzept der Hölle 🤣

Zum Mittagessen wollten wir versuchen ob wir uns einen Platz in dem Restaurant ergatzern können, wo man sein Essen selber im Dampf gaaren kann. Ea war gar nicht so schwierig. Wie mussten nur ca 25 Minuten warten. Wir zahlten für das Privileg, unser Essen selber zu kochen 🤣
Patricia durfte sich sexy Handschuhe überziehen und unser Essen in den Dampf stellen. Danach mussten wir einfach warten bis es fertig war.

Anachliessend liefen wir ein paar Minuten herum, bis wir den Bus zu den nächsten 2 Höllen nehmen konnten.
Eine war nocheinmal komplett rot. Und die letzte war ein Geyzer. Wie warteten zuerst zirka 10 Minuten bis er ausbrach.

Danach stellen wir fest, dass es noch eine 8te Hölle gab! Nämlich das Warten auf den Bus an der prallen Sonne. Trotz hut hatten wir das Gefühl dass wir fast sofort am überhitzen waren. Wir waren super froh in den Bus einsteigen zu können.
Wir hatten am Morgen gemerkt, dass eines der Badehäuser, dass wir auf der Liste hatten, direkt neben unserem Hotel war.
Deswegen dachten wir, dass wir das noch vor dem Abendessen ausprobieren könnten. Nachdem wir im Hotelzimmer ein bisschen entspannt hatten liessen wir alle Wertsachen zurück und gingen rüber zu dem Onsen. Unser Hauptziel war es, uns in warmen Sand einbuddeln zu lassen.
Wir mussten zuerst 30 Minuten warten bis wir an der Reihe waren. Das Badehaus ist übrigens das älteste in Beppu und es sieht auch so aus. Es sieht Innen ein bisschen so aus wie eine alte Scheune 🤣
Zuerst kam man in einen Raum wo man sich nackig abzog und dann einen Yukata anzog. Mein derzeitiges kleines Problem ist, dass auch die grösseren Grössen an Yukatas, alle genau gleich geschnitten sind. Die grösseren Yukatas sind einfach länger....aber nicht wirklich weiter. Das heisst wenn ich einen Yukata anziehe habe ich immer ein extrem näkisches, sexy Bein das hervorschaut weil meine Hüften zu breit sind für Yukatas. 🤣
Wir mussten also unsere Yukata anziehen und dann zum nächsten Raum gehen. Dort wurden wir von zwei Typen angewiesen, dass wir in die vorgebuddelten Gruben liegen sollen.
Bereits beim hinliegen merkte ich, dass mein ganzes Bein praktisch frei liegt. Bevor mich mein Sand Buddelmensch einbuddelte versuchte er den Yukata in die richtigr Position zu zupfen....das funktionierte nicht wirklich aber ich amüsierte mich 🤣
Und dann wurden wir fast erschlagen vor warmen Sand. Wer hätte gedacht, dass der so schwet sein kann. Nach 5 Minuten schwitzten wir als wären wir am wandern. Und durch die Schwere des Sandes konnte man auch effektiv seinen eigenen Puls fühlen wie er schnell schlägt.
Nach 10 Minuten durften wir uns selber aus unserem Loch freibuddeln und abduschen. Man stellte sich mit dem Yukata unters Wasser. So wirklich super sauber konnten wir wchlecht werden.
Die süsse Milch schmeckt nach einem Onsen aber wirklich so viel besser.

Wir wollten eigentlich zuerst Essen gehen aber das Ramenrestaurant , dass wie geplant hatten war schon zu und die anderen Restaurants sahen etwas suspekt aus. Also holten wir uns einfach etwas au dem Conbini, duschten vor dem Essen noch einmal, und genossen unser Picknick zu Hause. 

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